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Wettkampf-Zugboote 

Für die Disziplinen Slalom und Trick kommen DXII-Boote der Firma
Sanger zum Einsatz.

 

 

 

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Boesch

 

Boesch Weltpremiere

Im Rahmen der Barfußwasserski Weltmeisterschaften werden auch klassische Wasserski Wettkämpfe ausgetragen. Die Athleten müssen im Slalom und im klassischen Sprung ihr Können unter Beweis stellen.

Zusätzlich wird vom ersten deutschen Wasserski Show Team eine fesselnde Wasserskishow angeboten.
Ein Highlight der WM ist eine Weltpremiere. Beim Boesch Electro Power Cup wird erstmalig ein Slalom Wasserski Wettkampf mithilfe einem Akku betriebenem Hochleistungs- Wettkampfbootes ausgeführt. Diese umweltfreundliche Technologie wird für den Wasserski- Sport neue zukunftsweisende und langfristige Möglichkeiten bieten.

Die Bootsbaufirma Boesch wird hierfür extra eines seiner leistungsstärksten Boote zur Verfügung stellen. Das „560 Sundeck Electric Power“ kann Spitzengeschwindigkeiten von über 58 Km/h erreichen und arbeitet mit neuartigen Lithium Polymer Akkumulatoren, welche zu einer Verbesserten Leistung und Reichweite des Bootes führen. Der Bootsantrieb kann eine Leistung von 50 kW erreichen und die neuartige Akkubatterie bietet für ca. 60 Minuten höchste Leistungsbereitschaft.

 

Boesch Motorboote AG

Boesch Motorboote AG ist eine traditionsreiche Firma aus der Schweiz. Sie blicken auf eine über 80 Jährige Geschichte zurück. Ihre leistungsstarken klassischen Mahagoni-Boote sind Vorreiter in Qualität und Leistungsstärke. Die einzigartige Boesch Schichtbauweise führt zur Herstellung eines festen Rumpfes, der alle Nachteile einer herkömmlichen Karweelbeplankung vergessen lässt. Boesch Boote erfreuen sich besonderer Beliebtheit bei Wassersportlern, da der in gemäßigter V-Form angelegte Gleitboden, der perfekt angelegte Mittelmotor und die direkten Propellerwelle eine völlig ausgewogene Trimmlage bieten.
Boesch Motorboote stellen seit Jahrzehnten, die anerkannten und offiziellen, Zugboote für große internationale Wasserski Wettkämpfe. Es ist daher nicht erstaunlich, dass die Welt-Meisterschaften im Wasserski 1991 in Boesch Booten ausgetragen wurden. Neben zahlreichen weltklasse Teams, trainiert auch die deutsche Nationalmannschaft mit den hervorragenden Boesch Zugbooten. Das Unternehmen Boesch Motorboote AG ist folglich auch offizieller Sponsor der deutschen Wasserski- und Wakeboardingverbandes e V. DWWV.

Die Boesch Flotte umfasst fünf verschiedene Modellreihen und bietet daher eine ausgezeichnete Auswahl, welche speziell Kundenorientiert ist.

Boesch Motorboote AG ist außerdem ein Quantensprung in der Antriebstechnologie für Elektroboote gelungen: Durch den Einsatz von speziellen Lithium Polymer Akkumulatoren konnten Leistung und Reichweite enorm verbessert werden.

 

Die Firmengeschichte

Das Familienunternehmen «Boesch Motorboote AG» wurde 1920 von Jakob Boesch gegründet. Heute führen die Brüder Klaus und Urs Boesch das Unternehmen in dritter Generation. Mit Markus Boesch, Sohn von Klaus und Doris Boesch, ist bereits die vierte Generation in der Traditionswerft tätig. Der Name Boesch steht für edle Mahagoni-Boote. Runabouts, die Bootsträume wecken und wahr werden lassen.

Zu Beginn der Firmengeschichte, in den «goldenen Zwanzigerjahren» des 20. Jahrhunderts, werden in Kilchberg Segel-, Motor- und Ruderboote gebaut, überholt oder repariert. Als ein Jahrzehnt später vermehrt Verbrennungsmotoren als Bootsantrieb eingesetzt werden, unternimmt Boesch erste Versuche mit reinen Gleitbooten. Walter Boesch, Sohn des Gründers Jakob Boesch, gilt als Begründer des «Boesch-Horizon-Gliding-Prinzips». Zwar werden weiterhin auch Segelboote gefertigt, und in den Fünzigerjahren feiert Boesch mit Starbooten grosse Erfolge. Aber die Spezialisierung auf Motorboote wird weiter vorangetrieben und der Segelbootbau bald darauf eingestellt.

Dank der ausgezeichneten Eigenschaften sind die Boesch-Motorboote bei Wasserski-Sportlern sehr begehrt. Mitte der 1950er-Jahre beginnt Boesch mit der Serienanfertigung von Motorbooten. Die Produktion wird laufend gesteigert und die Kilchberger Werft festigt ihren Ruf als Hersteller von qualitativ-hochwertigen Edelbooten. Doch das Familienunternehmen ruht sich auf dem Erfolg nicht aus, sondern läutet mit einer Innovation, die heute unter dem Namen «Boesch Laminate Technology» bekannt ist, eine neue Ära im Bootsbau ein.

Luxusboote als Antwort auf Billigkonkurrenz

Mit den Söhnen Klaus und Urs Boesch tritt in den 70er-Jahren die dritte Generation ins Unternehmen ein, gewillt, die gute Position weiter auszubauen. Ölschock und der Dollarsturz beherrschen die Weltmärkte, Billigkonkurrenz aus Übersee macht Schweizer Werften das Leben schwer – so konzentriert sich Boesch auf die Nischenpositionierung: Es werden noch grössere und noch luxuriösere Boote entwickelt und gebaut.

Mit der Mediterrannée 720 läuft das erste küstentaugliche Boesch-Boot von Stapel und stellt bei einer Sturmfahrt von Cannes nach Korsika seine Seetüchtigkeit unter Beweis. Die Technik wird kontinuierlich weiterentwickelt und der Antrieb mit dem Beulenruder optimiert. Später kommt das innovative Bugruder hinzu, welches bei der Boesch 710 Costa Brave de Luxe erstmals eingesetzt wird.

Nach 1995 (Lancierung der 620 75-Jahr-Edition) wurde die gesamte Flotte erneuert und modernisiert. Unterdessen heisst das Flaggschiff der Werft 970 St. Tropez und mit Runabouts mit Elektroantrieb setzt Boesch auch in Sachen Ökologie Massstäbe. Boesch beweist mit seinen Booten, die sich durch eine Synthese von Form und Funktion auszeichnen, dass es noch immer Dinge gibt, die vollkommen sind.

 

Boesch Electric Power

Boote mit Elektroantrieb sind in den letzten Jahren zu einer ernstzunehmenden Alternative geworden. Die Boesch Motorboote AG spielt dabei eine Vorreiterrolle – seit über fünfzehn Jahren rüstet sie ihre klassischen Runabouts auf Wunsch mit Elektro-Aggregaten aus. Die Modelle 560 Sundeck, 620 Acapulco de Luxe und 620 Cabrio de Luxe stehen als Electric Power-Version zur Verfügung.

Klaus Boesch, Schiffsbau-Ingenieur und zusammen mit seinem Bruder Urs die dritte Boesch-Generation an der Spitze des Unternehmens, ist grundsätzlich überzeugt, dass elektrische Antriebe eine zukunftsorientierte Lösung sind: «Der Elektromotor ist viel effizienter als der Verbrennungsmotor. Bei einer durchschnittlichen Fahrzeit von 30 Stunden pro Saison verbraucht ein Elektroboot etwa 1500 kWh, die Verbrennerversion mehr als das Zweieinhalbfache. Das maximale Drehmoment steht praktisch über den ganzen Drehzahlbereich zur Verfügung und der unerreicht hohe Wirkungsgrad des Elektromotors von über 90 Prozent ist zudem annähernd konstant.»

Die grosse Herausforderung bei Elektromotoren für die mobile Anwendung ist die Speicherung der elektrischen Energie. Mit dem Umstieg von Blei-Säure-Batterien auf Lithium-Ionen-Akkus konnten die maximale Geschwindigkeit und die Reichweite bereits verdoppelt werden. Mit einem 80 kW-Motor erreicht ein Boesch-Boot eine Geschwindigkeit von knapp 55 km/h und hat bei Gleitfahrt mit 40 km/h genügend «Saft» für eine Stunde. Bereits sind erfolgreiche Tests mit einem 100 kW-Antrieb vorgenommen worden. «Kurzfristig sollte es möglich sein, die Energiedichte pro Gewichtseinheit zu verdoppeln. Dank der Nanotechnologie ist längerfristig gar eine Verzehnfachung möglich», sagt Urs Boesch.

Projekt Zero+

Noch ist es nicht soweit mit der Nanotechnologie – aber ein nächstes Kapitel in der Boesch-Electric-Power-Geschichte wird bereits jetzt geschrieben. Mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage auf den Dächern der Bootswerft in Kilchberg will die Boesch Motorboote AG in Zukunft die Energie für ihre Boote mit Elektroantrieb selber produzieren. Für die Kunden bedeutet dies, dass sie so nicht mehr nur emissionsfrei fahren, sondern auch sicher sein können, ausschliesslich sauberen Strom zu verbrauchen – «Zero+».

«Unsere Electric-Power-Kunden haben eine besondere Einstellung zur Umwelt – der schonungsvolle und nachhaltige Umgang mit Energie-Ressourcen ist ihnen wichtig», erklärt Klaus Boesch die Idee. «Wir wollen ihnen nun die Möglichkeit bieten, mit dem ‹Zero+›-Label ihr Boot auch entsprechend kennzeichnen zu können. Für uns selber ist es zudem auch eine Frage der Glaubwürdigkeit der Firma Boesch – wir planen für die Solaranlage eine Investition von über 200 000 Franken.» Konkret hat die Boesch Motorboote AG die ETH Zürich beauftragt, eine Machbarkeitsstudie für das Projekt zu erarbeiten. Dabei wurde die benötigte Energiemenge pro Boot pro Jahr sowie die dafür notwendige Fläche an Solarzellen auf dem Südost-Dach der Werft in Kilchberg berechnet. Resultat: Mit einer Fläche von 15 m2 kann genügend Energie gewonnen werden, damit ein Boot ein Jahr lang betrieben werden kann – basierend auf der Annahme von 30 Betriebsstunden pro Saison. Das Projekt ist «bewilligungsreif», die Umsetzung nur noch eine Frage der Zeit.

 
Mehr Informationen erhalten sie auf www.boesch-boats.ch der offiziellen Homepage der Boesch Motorboote AG.
 
BOESCH MOTORBOOTE AG
Markus Boesch
Seestrasse 197, Postfach 529
8802 Kilchberg/Zürich, Schweiz
Tel. +41 44 711 75 75
Fax +41 44 711 75 76
www.boesch-boats.ch
m.boesch@boesch-boats.ch